19.10.2018 Jahrestagung des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW

1918 – 1968 – 2018: Geschlechter(un)ordnungen in Perspektive

Aus dem Programm:

Die Jahreszahlen 1918, 1968 und 2018 stehen für Zeiten, in denen sich Geschlechterordnungen jeweils neu justiert haben bzw. justieren. Sie sind untrennbar verbunden mit der Einführung des allgemeinen Wahlrechts in Deutschland für Frauen nach der Revolution von 1918, der Entstehung der Neuen Frauenbewegungen als Protestbewegung um 1968 sowie aktuellen „Kletterpartien“ um Vervielfältigungen von Geschlecht.

Der Wandel von Geschlechterordnungen schafft seit mindestens 100 Jahren immer wieder „Unordnung“. Vorstellungen von Frauen, Männern und Familie, Selbst- und Fremdwahrnehmungen verändern sich ebenso wie rechtliche Regelungen und kulturelle Bilder – je nach Standpunkt wird dies als Fehlentwicklung oder Fortschritt interpretiert.

Auf der Jahrestagung bietet Raum für Fragen aus interdisziplinären Perspektiven, gemeinsame Diskussionen und aktuelle Forschungsergebnisse.

Programm

Das Netzwerk wurde von engagierten Wissenschaftlerinnen und der damaligen Wissenschaftsministerin Anke Brunn gegründet. Ziel war und ist es, Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern zu thematisieren und vernachlässigten Beiträgen von Frauen zu Wissen, Kultur und Gesellschaft eine Plattformzu geben.

2017 vernetzen sich im Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW 149 Professor*innen und 226 Wissenschaftler*innen an 30 Hochschulen des Landes im „Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW“. Damit nimmt NRW im Bereich der Genderforschung eine Spitzenposition ein.

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